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Brüsseler Erklärung PDF Print E-mail
Written by OSMTH-LA   
Wednesday, 06 May 2009 02:24
Die modernen Tempelritter (OSMTH) zu ihrer Vision und Mission im 21.Jahrhundert
»Fürsorgliche Humanität auf der Pilgerreise durch das Leben« - Brüsseler Erklärung


Die einzige von den Vereinten Nationen anerkannte Assoziation der modernen Templer, der OSMTH - International, traf sich in Brüssel (Belgien). Die dreizehn Großpriorate des OSMTH, die mehr als zwanzig Nationen vertreten, beschlossen einmütig die »Deklaration von Brüssel«, welche die Vision, die Verpflichtung und die humanitäre Aktion der heutigen Templer manifestiert.
Brigadegeneral Patrick Rea, Leiter der Versammlung, erklärte: „In Zeiten eines wachsenden öffentlichen Interesses an den Templern und mit den zunehmenden Anforderungen an Zeit, Talent und Großzügigkeit unserer Mitglieder durch die Vereinten Nationen und durch andere internationale zivile Organisationen, mit denen wir kooperieren, fühlte der internationale Rat des OSMTH, dass es Zeit war, eine verständliche Erklärung darüber zu geben, wer wir sind und was wir tun.“

Der OSMTH hat über 5.000 Mitglieder in der ganzen Welt. Im Jahre 2006/07 schickte der Templerorden über 100 Delegierte zu den Versammlungen der Vereinten Nationen und zu Konferenzen in New York, Genf, Wien und zu den Konferenzzentren der UNO im Mittleren Osten, Afrika und Südamerika.
Durch weitere Mitgliedschaften bis hin zum Internationalen Friedensbüro gaben die Templer ihrer Unterstützung für Frieden, internationale Anerkennung und ökonomischen Fortschritt für alle Völker der Erde. Während der letzten zehn Jahre haben die modernen Templer über 5 Mio Dollar bzw. 3,4 Mio Euro für karitative Zwecke aufgebracht, angefangen von einer Unfallklinik in Thailand nach dem Tsunami bis hin zu einem Universitätskrankenhaus in Kamerun.

UNSERE VISION
Heute sucht der OSMTH nach einer Welt, in der:
  • ein konstruktiver Dialog geführt wird zwischen den großen Religionen und den ihnen zugehörigen Individuen und Nationen in einer Atmosphäre aus gegenseitigem Respekt, Verständnis und Friedfertigkeit;
  • die heiligen Stätten der Christenheit und der anderen Glaubensströmungen respektiert, geschützt und anerkannt werden, so dass Pilger in Sicherheit zu ihnen reisen können;
  • die Würde, die Großzügigkeit und die Integrität aller Menschen anerkannt und geachtet werden, die sich für aktive humanitäre Hilfe engagieren, so dass Hilfskräfte ihre lebensnotwendigen Arbeiten nach ethischen Prinzipien ohne Furcht vor Benachteiligungen durchführen können;
  • die Prinzipien von aktiver Caritas, Höflichkeit, Würde und Ehre, die den höchsten Idealen des ritterlichen Ethos und den persönlichen Regeln des Individuums innewohnen, sich mehr und mehr in der Gesellschaft ausbreiten;
  • die Mitwirkung der Tempelritter, damals wie heute, in Hinblick auf die Agrikultur, die Architektur, das Transportwesen, das Handwerk, die Medizin, das Finanzwesen, die religiösen Fragen, die Diplomatie und die Philanthropie sowohl ausführlich erforscht als auch weithin verstanden und in der Öffentlichkeit anerkannt werden.

UNSERE PFLICHT
Der OSMTH ist bestrebt, jene moderne Organisation zu sein, die die ursprünglichen Tempelritter geworden wären, wenn ihre historische Entwicklung nicht unterbrochen worden wäre. Gleich anderen Orden militärischen und mönchischen Ursprungs, deren Traditionen dem mittelalterlichen Jerusalem entstammen, haben unsere Mitglieder die Führung des Schwertes in einen rein zeremonialen Gebrauch verwandelt und als zivile Gesellschaft ihr Augenmerk auf karitative, kulturelle, humanitäre und versöhnende Bemühungen gerichtet.

Heute suchen wir nach Mitgliedern, die so im christlichen Glauben gefestigt sind, dass sie die Auffassungen von Andersgläubigen und Nichtgläubigen respektieren und achten. Die heutigen Templer im OSMTH suchen durch gemeinschaftliche Aktionen und durch ihr persönliches Beispiel die höchsten Ideale aus dem Ethos der Ritterschaft und die Regeln des christlichen Lebens in praktisches Brauchtum zu übertragen, stets inspiriert durch den spirituellen Vater des mittelalterlichen Ordens, nämlich den hl. Bernhard von Clairvaux.

Unser moderner Orden folgt auch den Prinzipien, die von der Generalversammlung des Ordens vom Tempel 1841 in Paris angenommen worden sind, nämlich :
  • die Mitgliedschaft bei uns ist für Christen aller Konfessionen und aller sozialer Schichten offen;
  • wir arbeiten als eine öffentlich registrierte, demokratische und unpolitische Organisation;
  • unsere Mitglieder haben die Pflicht, die Grundlagen von Frieden und Menschenwürde zu fördern;
  • unsere Leistung von humanitärer Hilfe dient dem Wohlergehen der verschiedensten Bereiche der gesamten Menschheit.

UNSERE AKTIONEN
In Erweiterung der lokalen und nationalen Aktivitäten aller seiner Großpriorate führt der OSMTH eine Fülle von kollektiven Programmen in der ganzen Welt durch. Nach Auswahl und in Durchführung dieser internationalen Programme versucht unser moderner Orden:
  • den Dialog zwischen den abrahamitischen Glaubensrichtungen und den anderen großen Weltreligionen zu fördern, damit besseres Verständnis und mehr Toleranz zustande kommen;
  • den christlichen Gemeinschaften in der ganzen Welt und insbesondere im Heiligen Land beizustehen, wenn ihre Menschenrechte in Gefahr sind;
  • Brücken des wechselseitigen Verstehens und der Hilfe zwischen den Ost- und Westkirchen des christlichen Glaubens zu errichten;
  • als eine von den UN anerkannte Nicht-Regierungs-Organisation (NGO) die Vereinten Nationen und andere internationale Zivilgesellschaften zu unterstützen, und zwar durch aktive Teilnahme an Programmen der Katastrophenhilfe, der humanitären Unterstützung, der Friedenssicherung und einer stabilen Weiterentwicklung, die die Gesamtheit der menschlichen Vielfalt garantiert.