| Kooperationsverhandlungen der Komturei Landshut mit der Stadt Sofia |
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| Written by OSMTH-LA |
| Tuesday, 19 May 2009 14:52 |
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Am Freitag, den 15.05. begaben sich vier Mitglieder der Komturei Landshut auf den Weg nach Sofia, Bulgarien. Zweck der Reise waren Verhandlungen mit Vertretern aus Regierung und Kirche, ob vor Ort ein medizinisches Zentrum für die Bevölkerung der Stadt und vorallem für deren Bedüftige durch die gemeinsame Zusammenarbeit beider Seiten errichtet werden könnte. Hintergrund für dieses Projekt waren diverse hochwertige medizinische Geräte sowie die Aussicht auf weitere Ausrüstung, die der Komturei von Kliniken und Arztpraxen zur Verfügung gestellt wurden. Die Reise führte die Komtureimitglieder durch Österreich, Slowenien, Kroatien und über Serbien schliesslich nach Bulgarien. Am folgenden Tag wurde ein Treffen mit der weissen Bruderschaft, dem ersten Bürgermeister Panayot Bonchev und dessen Stellvertreter Savov Rossen arrangiert. Die angenehme Athmosphäre und entspannte Art aller Beteiligten, verhalfen den Verhandlungen zu einem überaus guten Start. Im Laufe der Gespräche zeichneten sich zunehmend mehr gemeinsame Interessen und Schnittpunkte der Parteien ab. Dies betraf unter anderem Transport und Lagerung der Geräte, Finanzierung, Planung und Bau des Gebäudes, sowie Personal (Ärzte und weitere med. Unterstützungskräfte) und genaue geographische Lage der künftigen medizinischen Institution. Bürgermeister Bonchev äusserte daraufhin, dass ein Gebäude, welches bereits von ihm dafür vorgesehen war, für unseren Zweck umgebaut zu werden, nun doch bereits für einen Kindergarten zur Verfügung gestellt wurde. Diese zunächst als etwas bremsend empfundene Nachricht zeigte sich jedoch bald als in vielerlei Hinsicht positiv. Bonchev versicherte, dass weitere Objekte der Stadt als geeignet scheinen, welche aber nur als Provisorium dienen sollten, da ein Neubau angestrebt werde. Des weiteren ermöglichte dieser Umstand der Komturei, sofort über ein zusätzliches Projekt zu sprechen - der Lieferung von Kleidung und Spielsachen für die Kinder. Der Bürgermeister ging auf die beiläufige Erwähnung von 311 Matratzen und Lattenrosten, welche man zum Winteranfang besorgen könnte, dankbar ein mit dem Hinweis, dass derzeit geplant sei, ein Kinderheim mit Übernachtungsplätze einzurichten, weshalb diese Offerte zur rechten Zeit komme. Am Sonntag wurde die Komturei Landshut zu einer offiziellen Audienz mit dem Stellvertreter des geistlichen Oberhaupts der griechisch-orthodoxen Kirche in Sofia, Arichmandrit (Bischof) Sioniy in das Priesterseminar und Kloster St. Johannes von Rila eingeladen. Bischof Sioniy war sehr erfreut über das Treffen und sicherte der Komturei Landshut seine volle Unterstützung für die Projekte in Sofia zu. Der Bischof erwies der Delegation eine zusätzliche Ehre, indem er dem Orden ein Kloster für Exerzitien zur Verfügung stellen wird. Nach den Gesprächen fand noch eine Besichtigung des Klosters statt, das zu Ausbildung und Förderung für die hiesigen Priester genutzt wird. Danach machte sich die Delegation für den langen Ritt in die Heimat startklar. Mit überaus erfreulichen Ergebnissen für alle Seiten können wir den Herrausvorderungen der neuen Projekte zuversichtlich entgegensehen.
Brauchbare medizinische Geräte, sowie Spielsachen für die Kinder in Sofia werden gerne angenommen! |
| Last Updated on Wednesday, 20 May 2009 15:17 |





