| Moderne Templer |
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| Written by OSMTH-LA |
| Wednesday, 06 May 2009 02:21 |
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Moderne Templer und die zentrale Rolle der Christenheit
Der moderne Orden der Tempelritter widmet sich der ursprünglichen Aufgabe des Ordens von 1120, die daraus bestand „die Pilger während ihrer Reise durch Palästina zu den heiligen Stätten in Jerusalem und andernorts vor Angriffen zu schützen“. Die Mitglieder der nationalen Großpriorate haben dieses Konzept bereitwillig als Existenzgrundlage und als die einzig wichtige Verbindung zum ursprünglichen Orden anerkannt. Die Mitglieder des alten Ordens haben ihre Gelübde vor dem Patriarchen von Jerusalem abgelegt. In der heutigen Zeit stellen wir fest, dass die Aufgabe des Ordens sich dahingehend verändert hat, dass es unser erstes Ziel ist, den „Christians at risk“, den Christen in Not beizustehen, mit besonderem Augenmerk auf Jerusalem. Ausgehend von dieser Aufgabenstellung haben sich weitergehende Ziele entwickelt, die die karitativen Interessen unserer Mitglieder berücksichtigen. Diese beinhalten das Engagement innerhalb der vielen Nationen, die Templerorganisationen beheimaten. Dort stehen wir den Hilflosen und Bedürftigen bei, ungeachtet ihres Glaubens, eben weil wir Christen sind. Die Templerinnen und Templer des 21. Jahrhunderts sind sich bewusst, dass das Schwert nicht die erste und beste Methode ist, um den Christen in Not beizustehen. Vielmehr glauben wir als Christen, dass durch die Stärkung von Verständnis und Toleranz eine bessere Gesellschaft und eine bessere Welt für alle errichtet werden kann. Eine Reihe durchdachter Massnahmen sind das natürliche Ergebnis dieser Sichtweise, dass moderne Templerinnen und Templer Brückenbauer zwischen der christlichen Gemeinschaft und anderen Gläubigen sein können. Aus diesem Grund sind die heutigen Templer ein ökumenischer Orden. Dies erklärt auch, warum der Orden sich um Verständnis und Freundschaft unter den Söhnen Abrahams bemüht. Einige Aktivitäten der modernen Templer sollen im Folgenden kurz dargelegt werden. Diese Aktivitäten stehen in der Tradition der historischen Aufgabe und sind im OSMTH organisiert. Kosovo Russland Irak Sierra Leone Jerusalem: Ökumenisches Engagement für den Frieden In der Planungsphase des Projekts rief Patriarch Manoogian von der Armenischen Kirche bei General Rea an und lud die Templer zu einem Besuch nach Jerusalem ein. Seine Botschaft war: „Ihre finanzielle Unterstützung wird geschätzt, aber Ihre Anwesenheit im Heiligen Land wird den Christen, die dort leben, mehr bedeuten als Geld – sie fühlen sich sehr allein“. So kehrte zum ersten Mal seit 1291 eine offizielle Templerdelegation aufgrund der Einladung eines Kirchenführers in das Heilige Land zurück. Die Planungen gingen sehr schnell voran. Bald sprach der Lutherische Bischof des Heiligen Landes und von Jordanien, Munib Younan, eine Einladung aus. Vor der Heimreise fanden Treffen statt mit Pater Peter Vasko, dem Franziskanischen Präsidenten der Holy Land Foundation, dem Griechischen Patriarchen Irineios, dem Armenischen Patriarchen Manoogian, dem Lateinischen Patriarchen Michel Sabbah, Bischof Munib Younan von der Lutherischen Kirche und Riah H. Abu El-Assal, dem Anglikanischen Bischof von Jerusalem und dem Mittleren Osten. Der grosse Erfolg dieser Reise ist nun schon Geschichte, ebenso wie die Treffen und Freundschaften mit führenden israelischen Militärs und religiösen Verantwortungsträgern, so mit Brigadier General Israel Baharav und Rabbi David Rosen. Die freundliche Einladung seitens der PLO, ihren führenden Ministern einen Besuch abzustatten, endete in einem ausgedehnten Arbeitsdinner mit Dr. Emil Jarjoui, einem Führer der Palästinenser, und anderen Mitgliedern der PLO. Der heutige Templerorden nimmt eine respektierte Position in der christlichen Welt ein. Die weitere finanzielle Unterstützung für alle Kirchen, die der OSMTH besuchte, wird auf einer jährlichen Basis in Höhe von 50.000 $ gewährleistet. Unsere Unsterstützung der Deklaration von Alexandria hält an. Ausserdem ist der OSMTH sehr erfreut darüber, dass Bischof Munib Younan das Amt des internationalen Ordenskaplans (International Chaplain General) ausübt und Metropolit Manoogian, Bischof Riah, Bischof Younan und Pater Vasko Träger des US-Verdienstordens sind. Die Arbeit im Sinne der Deklaration von Alexandria mündete in einer ausgedehnten Zusammenarbeit mit einem sehr bemerkenswerten Mann: Canon Andrew White, Repräsentant des Erzbischofs von Canterbury im Mittleren Osten. Der OSMTH als multikulturelle und ökumenische NGO Solch eine Konferenz wurde am 11. / 12. Februar 2005 in Chicago abgehalten. Vor dem Treffen wurden Stellungnahmen der Ordensleitung und Ordenskapläne erbeten. Zusätzlich wurde Telefonkontakt zu einer Gruppe von Geistlichen hergestellt, die ein Positionspapier über die Rolle der Geistlichen im OSMTH erstellen. Die Grösse der Gruppe war begrenzt, um eine reibungslose Kommunikation zu gewährleisten. Arbeitspapiere waren vorbereitet. Eine grosse Anzahl Kleriker, die dem Orden angehören, waren zugegen, darunter Theodosius, Oberhaupt der Orthodoxen Kirche von Amerika und Kanada / Erzbischof em. von Washington DC; Metropolit Christopher, Oberhaupt der Serbisch-Orthodoxen Kirche von Amerika und Kanada; Erzbischof Groce, Oberhaupt der Anglikanischen Provinz der Vereinigten Staaten, Grand Chaplain des US-Großpriorats und Deputy Grand Chaplain General des OSMTH; Erzbischof Larry Shaver von der Midwest Diocese der Anglikanischen Provinz der Vereinigten Staaten; Prinz Arnold zu Windisch-Grätz, Pastor der Missouri Synod Lutheran Church; Archimandrit Zacchaeus, Dekan der St. Katharinenkirche in Moskau; Wright Eavenson, Pastor der Southern Baptist Church of America; Jack Tilford, Pfarrer der Römisch-Katholischen Erzdiözese von Chicago. Bischof Juan Cobrda (Evangelical Lutheran Church) konnte nicht teilnehmen, überbrachte aber ein Statement. Neben anderen Mitgliedern des Ordens war auch Dr. Chev. Frederick Fedorchak zugegen, der Repräsentant des OSMTH bei den Vereinten Nationen in Wien. Der Schlussbericht der Konferenz ist noch nicht fertiggestellt. Einigkeit herrschte darüber, dass wir unseren christlichen Auftrag weiterverfolgen. Um den Friedensprozess im Heiligen Land zu unterstützen, soll ein Komitee mit Geistlichen des Ordens ins Leben gerufen werden, um mit jüdischen und muslimischen Religionsführern an diesem Ziel zu arbeiten. Diese Zusammenschau ersetzt nicht die Diskussion über das karitative Engagement des OSMTH. Vielmehr ist es ein Rückblick auf die Arbeit des Ordens als einer christlichen Organisation, die ihre Wurzeln im Rittertum hat.
Der Autor Chev. Patrick E. Rea ist der International Grand Commander des OSMTH |
| Last Updated on Wednesday, 06 May 2009 02:24 |





